

Es gibt sowohl steuerfreie als auch steuerbegünstigte – in der Regel pauschal versteuerte – Lohn- und Gehaltselemente, die gesetzlich zulässig sind. Während sich die Mitarbeiter über steuer- und sozialversicherungsfreie Mehrleistungen freuen können, können Arbeitgeber für die Zukunft ihre Lohnnebenkosten senken, wenn sie derartige Gestaltungsinstrumente einsetzen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man rein aus Kosteneinsparungsüberlegungen zu den Gehaltsextras tendiert. Die meisten der Gehaltsextras sind mit zusätzlichem administrativem Aufwand verbunden, der keinesfalls unterschätzt werden darf. Doch was genau geschieht denn eigentlich bei der Entgeltoptimierung?
Im Prinzip werden dem einzelnen Mitarbeiter in der Regel Sachbezüge als Ersatz für bestehende oder zukünftig zu zahlende Entgelte unter Anwendung von steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorteilen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugesagt. Der Arbeitnehmer erhält einen Mehrwert in Form von höheren Nettozahlungen. Das Unternehmen reduziert gleichzeitig seine Lohnnebenkosten. Somit können beide Parteien einen Vorteil aus den Entgeltoptimierungsmaßnahmen ziehen. Hierzu werden anhand von Beispielen einige Möglichkeiten dargestellt.
